Abschluss!

Unter dem Motto "Paramount Pictures – The End – zehn Jahre im falschen Film" feierten 77 Realschüler am Freitagabend in der Stadthalle in Freistett ihre Schulentlassung mit der Mittleren Reife in der Tasche. Jahrgangsbeste war Annika Lang mit einem Schnitt von 1,2. Den stimmungsvollen Auftakt gab das über 20 Musiker starke Schulorchester unter der Leitung von Patrick Groß mit "Rolling in the deep" von Adele Adkins, bevor die Absolventen feierlich einliefen. Das Schulorchester und der Schulchor unter der Leitung von Anna Bach und Celine Steffenhagen umrahmten die Abschlussfeier musikalisch.

"Paramount Pictures", das Logo bei dem gelbe Sterne wie ein Regenbogen einen hohen Berg umringen kennt jeder von eigenen Kinoerlebnissen", begrüßte Konrektorin Christel Göttlich die zahlreichen Gäste in der vollbesetzten Stadthalle. Überragende Kinoerfolge kämen von Paramount (=überragend) Pictures. "Ihr habt eure Vorstellung an unserer Realschule mit guten Ergebnissen und einem Durchschnitt von 2,5 beendet und für viele geht der Film in einer anderen Schule weiter oder das Drehbuch für die Ausbildungszeit liegt schon zuhause auf dem Nachtisch", sagte sie und hoffte, dass die Schulabgänger ihr Drehbuch auch in die Hand nehmen und einige Teile davon mit viel Engagement mitgestalten. "Alle 77 zur Prüfung angetretenen Zehntklässler haben die Prüfung bestanden und die "Mittlere Reife" erworben, gratulierte Schulleiter Torsten Huber. Davon wollen 21 eine Ausbildung beginnen, acht ein freiwilliges soziales Jahr einlegen, 20 ein Berufskolleg und 26 ein berufliches Gymnasium besuchen. Damit sie gut reifen konnten, seien fleißige Gärtner am Werk gewesen, nämlich ihre Lehrer, sagte er. "Sie haben euch gepflegt, gegossen und manchmal war auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder der Rebschere notwendig, um dauerhaften Schaden oder Wildwuchs zu verhindern", sagte er schelmisch. Sie hätten die Schüler auch oft mit Themen konfrontiert, die nicht gerade im Interessenkreis lagen, denn Youtube, Instagramm, Fußball, Handball fänden sich nur teilweise in der Schule. Notgedrungen hätten sie ihren Interessenkreis erweitert um den Abschluss zu schaffen, das nenne man Bildung. Ein weiterer wichtiger Kreis, sei der Einflusskreis, also der Bereich, den man durch sein Handeln beeinflussen und verändern kann. War dieser in der fünften Klasse noch ziemlich klein, hätten sie am vergangenen Montag bei ihren Schülerstreichen sogar die ganze Schule übernommen. "Euer Interesse sollte immer größer sein als euer Einfussbereich, dann werdet ihr Erfolg im Beruf, in der Familie, in Vereinen und anderen Institutionen haben", sagte er und wünschte, dass die Realschule Rheinau das notwendige Handwerkzeug mit auf den Weg gegeben hat. "Ich bin sicher, jeder von euch findet seinen ganz persönlichen Lebensweg. Geht ihn mit Mut, Tatkraft und Optimismus", gratulierte Elternbeiratsvorsitzende Nathalie Tritt den Hauptdarstellern des Abends und Bürgermeister Michael Welsche lobte "Ihr habt das super gemacht und könnt richtig stolz auch Euch sein". Dieser wichtige Schritt werde viele Türen in die Zukunft weit öffnen. Er wünschte, dass jeder für sich die passende Tür finde, die ihn weiter bringe. "Nutzt Eure gute Grundausbildung und Begabung sinnvoll für Euch und Eure Mitmenschen", schloss er und appellierte aber jetzt erst mal "das Glück des Augenblicks" in vollen Zügen zu genießen. Es folgten die laut beklatschte Zeugnisvergabe und Preisverleihung (siehe weiter unten). Nach der Pause folgte der lustige und inoffizielle Teil der Feier mit Tänzen, Lehrerquiz, Schülersketch, Schülerrede von Anna Bach, Jonas Becker und Alina Fimeyer sowie lustigen Filmen aus der 5. Klasse und  den Abschlussfahrten aus Berlin und der Toscana.

1718 Preise

Lobe und Preise

Den Preis der Stadt Rheinau erhielt als Jahrgangsbeste Annika Lang (1,2). Weitere Leistungspreise erhielten Janina Krüger (1,3), Leonie Kratzer (1,4), Merve Atlay (1,5), Alina Fimeyer (1,5), Matilda Hardy (1,5), Tino Braatz (1,5), Esther Bartelme (1,6) und Davis Strak (1,7). Lobe erhielten Lena Sophie Schiller (1,8), Jan-Felix Wundling (1,8), Anna Bach (1,8), Daniel Boog (1,8), Tim Hemmler (1,9), Daniel Siewert (2,0), David Haag (2,0), Selina Gerber (2,0), Caroline Remy (2,0) und Tabea Rudloff (2,0).

Bei den Fachpreisen ging der Preis in Mathematik an Miriam Lohrer, in Mum an Lena-Sophie Schiller und Esther Bartelme, in Sport an Tim Hemmler, in der Fächerübergreifenden Kompetenzprüfung zum Thema "Teeanbau und Konsum in verschiedenen Kulturen und die Auswirkungen auf den Körper" Merve Atlay, Leonie Kratzer und Aylin Cinücen. Den Technik Preis der Firma Zimmer erhielt Tino Braatz. Belobigt und verabschiedet wurden aus dem Orchester Alina Fimeyer, Miriam Lohrer, Caroline Remy, Tabea Rudloff, Nico Hauß, Till Schmidt, Leonie Schubert, Vincent Bach und Joeseph Erhardt sowie aus dem Chor Anna Bach und Celine Steffenhagen (beide seit der 5. Klasse dabei). Belobigt wurden auch Medien- und Technikbeauftragter Jan-Felix Wundling, Jugendbegleiterin Lena Stoß sowie die Streitschlichter Emma Rutkowski, Mario Murr, Caroline Remy, Michelle Berger, Marcel Hopp, Anna Bach, Celine Steffenhagen und Jan-Felix Wundling. Die Preise der SMV gingen an die Schülersprecher Alina Fimeyer und Jonas Becker.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. Juli 2018 um 17:23 Uhr  

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